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Immer mehr Ukrainer gewöhnen sich an auf Verzicht gestütztes Leben.
Fast ein Drittel kann sich wegen niedrigen Einkommens nur noch Grundnahrungsmittel leisten.
Der ukrainische Staat kann einem bedeutenden Teil der Bevölkerung, trotz zahlreicher Versprechen der Regierung, ein würdiges Leben noch nicht garantieren, wovon Resultate der jüngsten Umfrage des Horschenin-Meinungsforschungsinstitutes eindeutig zeugen. Laut den Umfragenergebnissen, können sich fast ein Drittel (32 Prozent) der an der vom 14. bis 23. Februar durchgeführten Umfrage Beteiligten nur noch Grundnahrungsmittel leisten. Es komme sogar manchmal vor, dass sie am Essen sparen müssen, um irgendwie über die Runden zu kommen. Deshalb sei die Anschaffung von Kleidung und Schuhwerk für die Familien mit niedrigem Einkommen eine schier unmögliche Herausforderung. Weitere 26,4 Prozent interviewierter Teilnehmer geben zu, dass sie zwar genug für alltägliches Leben hätten, dennoch sei es für sie problematisch, sich solche Güter wie Kühlschränke oder Möbel anzuschaffen. Lediglich 6 Prozent erklären, dass sie gar keine materiellen Schwierigkeiten verspüren, außer bei großen Dingen wie Haus oder Auto. Was jedoch für alle Beteiligten gemeinsam war, dass sie die Lage in der ukrainischen Wirtschaft für äußerst kritisch befinden. Während der Umfrage, die in allen Regionen des Landes durchgeführt wurde, wurden 2.000 stimmberechtigte TeilnehmerInnen einbezogen. Die mögliche Fehlerquote wurde mit 2,2 Prozent angegeben.
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